


Reine FormsacheJunge Haut ist keine Frage des Alters, sondern des Hautzustandes und der optimalen Pflege: Eine Haut, die „gut in Form ist”, hat ein wesentlich geringeres sichtbares Alter und wirkt deshalb viel jünger, als sie dem Kalender nach ist. Die Zeichen der ZeitDer Lebenszyklus der Haut kann in vier Phasen unterteilt werden. Und in jeder dieser Phasen verändert sich der Alterungsprozess der Haut auf ganz bestimmte Weise. Mit der entsprechenden Pflege können Sie jedoch gezielt Einfluss nehmen und Ihre Haut genau dort unterstützen, wo sie es jetzt besonders braucht. Bitte lächeln! Die erste Phase des Alterungsprozesses ist die Myo-Hautalterung. Sie setzt bereits ab einem Alter von ca. 25 Jahren ein und macht sich durch kleine Mimikfältchen (wie z.B. „Krähenfüße” und „Zornesfalten”) bemerkbar. Der Grund dafür liegt in der ständigen Anspannung und Entspannung der Muskulatur schon bei der kleinsten Regung des Gesichts. Dadurch entstehen Mikro-Verspannungen, die im Laufe der Zeit zu dauerhaften Mimikfältchen werden können. Das ist natürlich kein Grund ab jetzt mit versteinerter Miene herumzulaufen! Denn die Mikro-Verspannungen lassen sich mit der richtigen Pflege auflösen, so dass sich die Haut wieder „entspannen” kann und das Faltenprofil geglättet wird. Haltung bewahren: Die zweite Phase im Lebenszyklus der Haut ist die chronologische Hautalterung. Sie beginnt sich ab einem Alter von ca. 40 Jahren auszuwirken: Die Haut verliert an Spannkraft und Festigkeit, sie erschlafft. Dabei verstärken sich schon vorhandene Fältchen und prägen sich deutlicher aus. Die Haut verliert ihren Halt, weil ab diesem Alter immer weniger Kollagen und Elastin produziert werden, die das „Stützgerüst” der Haut bilden. ![]() Weil Kollagen und Elastin Makro-Moleküle sind, können sie der Haut nicht einfach von außen zugeführt werden. Eine gute Anti-Age-Pflege kann jedoch die Neubildung dieser beiden wichtigen Stoffe anregen: Das Gewebegerüst der Haut wird aufgefüllt, die innere Spannkraft gestärkt und Falten glätten sich wie von innen heraus. |
Forever young?
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![]() Eine reife Leistung: Die dritte Phase ist die hormonelle Hautalterung. Sie beginnt etwa zeitgleich mit dem Einsetzen des Klimakteriums. Weil nun immer weniger Östrogene produziert werden, fehlt der Haut zunehmend die positive Wirkung dieses Hormons. Das macht sich in allen Hautschichten bemerkbar: Jetzt braucht die reife Haut ganz besondere Aufmerksamkeit, um sie wieder leistungsfähiger zu machen. Eine gute Pflege kann ganz gezielt die Faktoren der hormonellen Hautalterung positiv beeinflussen und der Haut helfen wieder eine dichtere und festere Hautsubstanz aufzubauen. Total vital: In der vierten Phase der Hautalterung, die ab ca. 60 Jahren einsetzt, verlangsamt sich die Aktivität und Produktion der Hautzellen – die Zellregeneration „schaltet einen Gang zurück.” Und weil sehr reife Haut auch immer weniger Talg produziert, kann die Haut dann regelrecht austrocknen. Sie verliert an Vitalität und der Teint wirkt müde, was wissenschaftlich auch als Hautatonie bezeichnet wird. Sehr reife Haut braucht daher eine besonders reichhaltige Pflege, die genügend Feuchtigkeit und Lipide spendet, aber gleichzeitig auch die Aktivität der Zellen wieder „ankurbelt” und so ihre Lebenskraft stärkt. Dann kann die Haut ihre Vitalität zurück erlangen. Auf der nächsten Seite erfahren Sie, wie unreine Haut entsteht und was Sie dagegen unternehmen können.
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