


Haargenau hingeschautWir alle verlieren Tag für Tag eine gewisse Anzahl von Haaren und bemerken das oft nur, wenn wir genau hinschauen – vielleicht beim Haare waschen und Kämmen. Das ist jedoch überhaupt kein Grund zur Beunruhigung. Denn bis zu 100 Haare pro Tag verlieren wir, weil sie einfach ihrem natürlichen Lebenszyklus folgen: Haare wachsen, fallen aus und werden durch neue ersetzt, die aus den selben Wurzeln gebildet werden. Wenn sich dieser ganz natürliche Haarverlust gleichmäßig über die Kopfhaut verteilt, ist er nicht sichtbar. Wer aber deutlich mehr Haare verliert, könnte an Haarausfall (Alopezie) leiden. Die möglichen Gründe für Haarausfall bei Frauen und Männern sind äußerst vielfältig. Hier finden Sie die häufigsten Formen und ihre Ursachen … Anlagebedingter HaarausfallDer anlagebedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie) kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen und ist die weitaus häufigste Form des Haarausfalls. Was ist die Ursache? Verantwortlich für den anlagebedingten Haarausfall ist eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber einem männlichen Hormon (Androgen) – genauer gesagt gegenüber DHT, das aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron entsteht. Dieses Androgen verursacht in den überempfindlichen Haarwurzeln zunächst eine kleine Entzündung und dann eine Verhärtung des umgebenden Kollagengewebes. Eine solche Verhärtung schwächt die Haarwurzel und schränkt ihre Versorgung mit Nährstoffen ein. Die Folge davon ist, dass die Verankerung der Haarwurzel in der Kopfhaut nachlässt und die geschwächte Wurzel immer dünnere Haarfasern produziert. Insbesondere verkürzt sich die Wachstumsphase des Haares und es altert vorzeitig. Bei Männern: Die Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Androgen bildet sich erst mit der Zeit heraus. Dabei sind bestimmte Stellen auf der Kopfhaut besonders anfällig: Ganz typisch für den anlagebedingten Haarausfall beim Mann sind bestimmte Problemzonen, die sich schubweise entwickeln: die sogenannten „Geheimratsecken” und die „Tonsur” (die kahle Stelle auf dem Hinterkopf). Beim fortgeschrittenen Haarausfall bleibt dann nur noch ein Haarkranz am Hinterkopf bestehen. ![]()
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Die Lebensphasen eines Haares
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Bei Frauen: Hier zeigt sich der anlagebedingte Haarausfall in anderer Form: Der Haarverlust betrifft den gesamten Kopf gleichmäßig und die Haardichte verringert sich insgesamt. Gleichzeitig werden die Haare brüchig und stumpf – die Frisur verliert an Volumen. ![]()
Was kann ich dagegen tun? Eine wirksame Pflege gegen anlagebedingten Haarausfall wirkt der Verhärtung des Kollagengewebes entgegen und macht es wieder geschmeidig. So kann sich die Haarwurzel fest in der Kopfhaut verankern und die Haardichte nimmt zu. Diffuser HaarausfallBeim diffusen Haarausfall (diffuse Alopezie) tritt der Haarverlust bei Frauen und Männern relativ gleichmäßig über die gesamte Kopfhaut verteilt auf. Diese Form des Haarausfalls ist nicht genetisch bedingt und meistens nur ein vorübergehendes Phänomen. Trotzdem kann der Haarverlust aber erheblich sein. Zu den Ursachen für den diffusen Haarausfall gehören einerseits körperliche Faktoren wie z.B. bestimmte Stoffwechselstörungen, lang anhaltendes Fieber und chirurgische Eingriffe unter Vollnarkose. Andererseits können auch psychische Belastungen, wie z.B. starker, dauerhafter Stress oder ein Schock/Trauma Gründe für den diffusen Haarausfall sein. Daneben gibt es jedoch auch einfach Menschen, die im Frühjahr und Herbst beim Wechsel der Jahreszeiten für kurze Zeit etwas mehr Haare als üblich verlieren. Kreisrunder HaarausfallBeim kreisrunden Haarausfall (Alopezia areata) fallen die Haare in einer oder mehreren runden Stellen aus, die klar abgegrenzt sind. Die Ursache für diese Form des Haarausfalls ist noch weitgehend unbekannt. Betroffene sollten sich an einen Arzt wenden.
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Zum Haare raufen
Gemeinsam ist diesen Faktoren, dass sie die Bildung von freien Radikalen fördern. Diese lagern sich in und um die Zellen der Haarwurzel an und schädigen so den Zellstoffwechsel und die Zellmembran. ![]() VICHY Produkte zu diesem Thema:
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